Deutscher Dom

Deutscher Dom

Ein geschichtsträchtiger Ort: Der Deutsche Dom schmückt den Gendarmenmarkt. Doch besuchen Sie auch mal die Ausstellung im Innern – das lohnt sich unbedingt.

Der Gendarmenplatz in Berlin-Mitte ist beeindruckend. Gleich zwei Dombauten, der Französischeund der Deutsche Dom, bilden mit ihren imposanten Kuppeln den zu Recht bewunderten Rahmen für das Konzerthaus.
Wie bei seinem Gegenstück, dem Französischen Dom, bezieht sich der Name nur auf den oberen Teil des Gebäudes, den Kuppelbau. Abgeleitet ist der Name von französischen „dôme“ für Kuppel und verweist damit nicht auf eine Kirche.

Geschichte des Deutschen Doms

Zunächst entsteht Anfang des 18. Jahrhunderts tatsächlich eine Kirche. Im Stil des Barock errichtet Carl von Gontard unter Friedrich II. zwei prächtige Kuppelbauten auf den beiden Kirchen, welche nur repräsentative Schmuckwerke sind.

Nach der Märzrevolution bahren die Revolutionäre die Gefallenen auf den Stufen des Doms auf. Viele Berliner nehmen bei einem Gottesdienst Abschied auf dem Gendarmenmarkt. Festgehalten hat die Szene der Berliner Maler Adolph Menzel in dem Gemälde Aufbahrung der Märzgefallenen. 1943 durch einen Brand zerstört, steht zunächst lange nur die Ruine des Deutschen Domes. Erst zwischen 1982 und 1996 wird das Gebäude in Etappen wieder aufgebaut.